iLive auf Tour mit Jam-Legenden
Bruce Foxton und Rick Buckler von der Kultband “The Jam” gingen gemeinsam in England auf Tour
“From The Jam” am Eröffnungsabend ihrer England-Tourne im Zodiac in Oxford.
“Wir haben beschlossen, für diese Anfangs-Tour Dinge so einfach wie möglich zu halten und als PA nur Haus-Systeme genommen. Allerdings wollte ich ein Mischpult, welches FOH und Monitor mischen kann, so dass der Sound der Band eine gleichbleibend gute Qualität hat,“ erklärt der Toningenieur der Band, Ed Higdon.
“Ich war immer ein ‚analoger‘ Toningenieur, aber die iLive hat mich überzeugt, dass digital einfach die Zukunft bedeutet. Ich bin unglaublich schnell mit ihr klargekommen und mir gefällt das Layout sehr - und alle Mic Preamps, Eqs, Limiter und Kompressoren liegen vor Dir und nicht verborgen im Menü. Der Sound ist so stark wie beim besten analogen Mischpult - die Klarheit ist überwältigend!“
Die iLive in Aktion am Eröffnungsabend von “From the Jam” in Zodiac in Oxford
Higdon nutzte 24 Eingänge, mit DCA Gruppen für DrumKit, Backline, Gesang und Effekte, alle so zugeordnet und farbkodiert, wie und wo er es auf der Oberfläche wollte. Er nutzte außerdem 4 Stereo Sub-Gruppen mit ihren grafischen EQs. Higdon setzte zwei interne Effekte ein – Reverb und Delay – am Gesang und Schlagzeug für bestimmte Lieder. Die Monitore der Band lagen an den Auxwegen der iLive an.
“Wenn man Tag für Tag mit der iLive arbeitet, ist das einfach ein Kinderspiel. Ich speichere jeden Abend alle Settings und mache am nächsten Tag darauf basierend einen kurzen Line-Check bevor die Band kommt. Die Band liebt es, denn es bedeutet für sie, dass sie keine langen Soundchecks haben”, sagt Higdon.
Der Ton-Ingenieur von “The Jam”, Ed Higdon,
am FOH mit der Allen&Heath iLive-112 Oberfläche
Higdon gesteht, dass die Band etwas nervös war, als sie digital gingen, denn einige von ihnen hatten schon Erfahrungen mit Digital-Mischpulten, die abstürzten. Er sagte:
“Bei der iLive geht das Audiosignal durch das Bühnenrack, nicht durch die Kontrolloberfläche, so dass bei einem Crash der Sound weiterlaufen würde,” erklärt er. “Ein weiterer Vorteil ist, dass es praktisch keine Latenz gibt, wie ich das bei anderen Digital-Pulten mitbekommen habe: Die DSPs und Preamps der iLive sind im Bühnenrack, so dass jede Änderungen praktisch ohne Latenzzeit passiert, was beim Monitor-Mischen einfach wichtig ist.“
“Bruce Foxton und Rick Buckler: From the Jam” werden Ende des Jahres mit einer kompletten Produktion in England auf Tour gehen.
Mehr Infos: www.audio-technica.de
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