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EV-Tage bei Londoner Mega-Events

21.08.07

Der britische Produktions-Dienstleister Britannia Row blickt auf einen turbulenten Open-Air-Sommer zurück

Der britische Produktions-Dienstleister Britannia Row blickt auf einen turbulenten Open-Air-Sommer zurück: „Hyde Park Calling“, „O2 Wireless“, „Concert for Diana“, „Live Earth“ und Metallica hießen die Event-Highlights – das System jeweils Electro-Voice X-Line.

London war in diesem Sommer erneut mit hochkarätigen Open-Air-Veranstaltungen die Welthauptstadt des Rock und Pop: Neben dem über 150.000 Zuschauern zählenden „Hyde Park Calling“ und der mit 200.000 Fans besuchten Ausgabe des weltweit ausgerichteten Live-Earth-Festivals standen noch weitere hochkarätige Termine in Londons Veranstaltungskalender: das „O2 Wireless“, das Tribute-„Concert for Diana“ und eine Wembley-Show von Metallica. Für alle Veranstaltungen zeichnete der Tour-Dienstleister Britannia Row verantwortlich – und damit ein jeweils verwendetes EV X-Line-System.

Auf die Frage, warum das X-Line von Electro-Voice die richtige PA für diesen Eventmarathon sei, antwortete Bryan Grant, Geschäftsführer bei Britannia Row: „Es klingt brillant und ist ungeheuer flexibel – also genau das richtige für solche Shows.“ Auch wenn der Technik-Fuhrpark von Britannia Row noch PA-Alternativen bereit hält, bleibt seine Nummer eins das EV X-Line: „Ich liebe einfach den Sound des Systems.“ Davon konnte man sich im Londoner Sommer 2007 vielfältig überzeugen.


Läutete den Open-Air-Sommer 2007 in London ein: das O2-Wireless-Festival Mitte Juni

Hyde Park: „Hyde Park Calling“ und „O2 Wireless“
Vom 14. bis zum 17. Juni fand zunächst das „O2 Wireless“-Festival statt. Auf der Besetzungsliste standen u.a. Top-Acts wie die White Stripes, Faithless, Daft Punk und die Kaizer Chiefs. Am 23./24. Juni folgte dann das „Hyde Park Calling“-Festival mit Highlights wie Peter Gabriel, Aerosmith und The Feeling. Bryan Grant nach der fünften Produktion des Festivals in Folge: „Es sind Erfahrungswerte, die in die Produktion einfließen und zum Gelingen beitragen. Jedes Jahr verfeinern wir das Setup, um das Optimum heraus zu holen. Selbst von einem Festivaltag zum nächsten wird oft noch der Aufbau verändert, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. In diesem Jahr haben wir zum Beispiel die Main PA deutlich weiter auseinander gezogen. Dadurch liegen die Sidehangs sehr eng neben der Main PA. Das ist sicher unkonventionell, aber es hat hervorragend funktioniert.“

Wembley Arena: „Concert for Diana“, „Live Earth“ und „Metallica”
Direkt nach der letzten Show im Hyde Park wurde die komplette Technik quer durch London in die Wembley Arena transportiert, um dort bei drei Mega-Events für den Sound zu sorgen: „Concert for Diana“, „Live Earth“-Festival und Metallica. In der runderneuerten Arena wurde folgendes System installiert: 12 EV Xvls und 4 EV Xvlt pro Seite, plus jeweils 12 EV Xsubs pro Seite, ebenfalls geflogen. Weitere 14 geflogene EV Xvls dienten pro Seite als Outfill, die dazugehörigen 24 Xsubs wurden gestackt, jeweils 12 pro Outfill. „Damit“, so Bryan Grant, „haben wir ein echt mächtiges System in der Arena installiert. Dank der ausgeklügelten Dachkonstruktion hat sich die Lärmbelastung für die Anwohner übrigens in Grenzen gehalten – und das bei immerhin satten 104 dB am knapp 80 Meter von der Bühne entfernten Frontplatz bei Metallica“.


„Legendäre Location“ – die Wembley Arena vor der Metallica-Show

Wie hoch das installierte System bei den FOH-Leuten der verschiedenen Bands im Kurs stand, verdeutlichte Ian Laughton, beim „Live Earth“-Festival für den Ton von Razorlight zuständig: „Ein cooles Gefühl – du kommst in so ein legendäres Venue wie die Wembley Arena und da hängt dein Lieblingssystem“, beschreibt er seine Eindrücke und erklärt: „Ich habe die X-Line während der letzten beiden Tourneen mit Razorlight echt schätzen gelernt. Seitdem steht es auf meinem Rider ganz oben, denn kein anderes System bietet diesen klaren Sound und diese phantastische Abdeckung.“

Für Bryan Grant war es bei den verschiedenen Veranstaltungen vor allem die enorme Flexibilität, die für den Großeinsatz der X-Line sprachen: „Beim `Concert for Diana´ waren eher die leiseren Töne gefragt, mehr Mainstream, Pop oder Orchester. Beim Live Earth ging es dagegen wesentlich rockiger zu, da wurden bei Bands wie Genesis, den Pussycat Dolls oder den Foo Fighters ganz andere Ansprüche an den Sound und die Pegel gestellt. Und dann noch Metallica: Das muss auch auf den knapp 50 Meter über der Bühne befindlichen Rängen noch richtig rocken. Außer der X-Line“, fasst Grant zusammen, „kenne ich da kein weiteres System, welches diesen Spagat auf die Reihe bekommen hätte“.


Rundherum zufrieden: „Big Mick“ Hughes, Metallicas Mann am FOH

Für Metallica, die bereits vor ihrer eigenen Show beim „Live Earth“-Festival eine Kostprobe gaben, waren es zwei unterschiedlich gepegelte Auftritte. Gezwungenermaßen, wie Bryan Grant erklärt: „Für Live Earth mussten wir wegen der Liveübertragung deutlich geringere Pegel fahren. Es gab eine B-Stage direkt im Publikum, die Moderatoren hielten sich ebenfalls teilweise im Publikum auf, all diese Dinge haben wir beim Systemdesign berücksichtigt. In der Nacht zwischen Live Earth und Metallica haben wir dann das System etwas modifiziert, die Positionen für den FOH und den Monitorplatz geändert und die PA auf maximalen Output getrimmt. Als Mick Hughes, Metallicas FOH-Mann, am nächsten Tag zum Venue kam, um das System zu testen, zeigte er sich mehr als zufrieden.“

Mehr Infos: www.electrovoice.com

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