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Rückkehr der Rockgiganten – mit Midas XL8

31.01.08

Beim Comeback-Konzert von Led Zeppelin war der zentrale Bestandteil des Soundkonzepts ein Midas XL8 Live Performance System

Bei ihrem bislang einmaligen Comeback-Konzert meldete sich die legendäre Rock-Band Led Zeppelin eindrucksvoll zurück. Zentraler Bestandteil des Soundkonzepts war ein Midas XL8 Live Performance System.

Am 10. Dezember 2007 standen Led Zeppelin in der mit über 20.000 Besuchern komplett ausverkauften Londoner O2 Arena seit 19 Jahren wieder auf einer Bühne. Das Megaspektakel zu Ehren des 2006 gestorbenen Musikproduzenten Ahmet Ertegun zog enormes Medien- und Publikumsinteresse auf sich: Unfassbare 20 Millionen Fans der Band bewarben sich im Internet für Konzertkarten zu dem einmaligen Event.


Steuerte das Megaevent: Midas XL8 Live Performance System

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Robert Plant, Jimmy Page, John Paul Jones und Jason Bohnam, Sohn des 1980 verstorbenen Schlagzeugers der Band, in Sachen Sound ganz spezielle Vorstellungen hatten. Als FoH-Konsole forderte die als anspruchsvoll bekannte Band ein Midas XL8 Live Performance System an, das die Britische Rental Company Britannia Row gerne zur Verfügung stellte. Die Entscheidung für die XL8 fällte Gitarrist Jimmy Page, nachdem er Metallica gemeinsam mit der digitalen Midas-Konsole 2007 im neuen Wembley-Stadion gehört hatte. Allerdings ließ es sich auch Sänger Robert Plant nicht nehmen, die Midas-Fertigung in Kidderminster zu besuchen und sich das Live Performance System persönlich vorführen zu lassen.

Für die Bedienung des Systems während des Events engagierten Led Zeppelin gleich zwei Toningenieure: Den ausgewiesenen XL8-Experten und Metallica-Mischer-Legende „Big“ Mick Hughes sowie Roy Williams, den langjährigen FOH-Mann von Robert Plant. Während sich Hughes um die Mischung von Bass, Gitarre und Schlagzeug kümmerte, war Williams allein für Vocals und deren Effekte zuständig – großer Aufwand für ein gigantisches Spektakel!

„Ich wusste schon vor Beginn der Proben, dass zwei Techniker das Konzert mischen sollten. Eine nicht gerade leichte Aufgabe: zwei Techniker, zwei paar Ohren und vor allem zwei Egos“, kommentierte Williams die Entscheidung. „Zum Glück“, so Williams weiter, „kennen wir uns seit über 30 Jahren, so dass, die Arbeit an der XL8 sehr harmonisch von statten ging und wir einen Riesenspaß hatten“.


Zwei Arbeitsplätze, eine Konsole: Midas XL8 Live Performance System

Dies habe aber vor allem daran gelegen, dass sich das Digitalpult für diese Aufgabe besonders gut konfigurieren ließ. „Big“ Mick Hughes erzählt: „Es war leicht, die Arbeitsfläche der Konsole für unsere jeweiligen Aufgaben zu konfigurieren. Wir konnten einige POP-Guppen über die B-Zone auf den äußerst rechten Bedienbereich der Konsole legen, so dass Roy seinen eigenen Arbeitsbereich hatte. Im Gegenzug bedeutete dies, dass ich die beiden linken Felder und die VCA-Sektion für den Band-Mix zur Verfügung hatte.“

Doch nicht nur die zahlreichen Konfigurierungsmöglichkeiten und die nutzerfreundliche Handhabe der Konsole überzeugten die beiden erfahrenen Tontechniker. „Die hervorragende Qualität des Klangs und des Stereobildes lassen sich einfach nicht leugnen“, bestätigt „Big“ Mick Hughes.

Ein weiteres Produkt aus Kidderminster erleichterte den beiden Sound-Profis die Arbeit an der Produktion zusätzlich. Schon während der Proben arbeiteten Hughes und Williams mit einem demnächst auf dem Markt erscheinenden DN9696 High Resolution Hard Disk Recorder von Klark Teknik. Sie zeichneten die Proben und das Konzert des spektakulären Events in hochauflösender Qualität auf. So hatten die Techniker die Möglichkeit, einen so genannten virtuellen Soundcheck laufen zu lassen: Die hochauflösend aufgezeichneten Audio-Spuren werden durch das Mischpult über die PA geschickt. Sound und Effekte können so – ohne dass die Musiker live spielen müssen – optimiert werden.

Mehr Infos:
www.midasconsoles.com
Bosch Communications Systems
www.eviaudio.de

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