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Oasis World Tour 2008/2009 mit Midas

04.11.08

Auf der aktuellen Welttournee der britischen Rockband kommen die Midas-Pulte XL4 und XL8 zum Zuge

Die Oasis World Tour 2008/2009 ist der beste Beweis, warum sich führende Tontechniker für digitale und analoge Midas-Konsolen entscheiden. Auf der Bühne wird zur Realisierung von 'state-of-the-art' Monitor-Mischungen für die Band ein Midas XL8 Live Performance System eingesetzt, in den Händen von Nahuel Gutierrez. Der FOH-Engineer Bruce Johnston ist für diese Tour zu seiner geliebten XL4 zurückgekehrt, nach mehreren Jahren des Mixings auf digitalen Konsolen. Beide sind sehr glücklich mit ihren individuellen Entscheidungen, passend für ihre jeweiligen Aufgaben und Vorlieben.

Der zweite Teil der 14monatigen World-Tour hat in Liverpool begonnen, nur einen Tag nach dem Launch des neuen Albums "Dig Out Your Soul", und beide Toningenieure werden über die gesamte Tour hinweg Midas-Pulte ihrer Wahl einsetzen, die von Britannia Row für die europäischen Konzerte geliefert werden.

Auf der Bühne kommt eine Midas XL8 zum Einsatz

Der siebenundzwanzig Jahre alte Nahuel Gutierrez gehört schon seit längerem dem digitalen Zeitalter an, auch wenn er es hier das erste Mal mit einer XL8 zu tun hat, und es ist auch sein erstes Mal als Main Monitor Engineer bei Oasis. "Endlich bekomme ich den Analog-Sound auf einem digitalen Pult", sagt er. "Ich mische nun seit 10 Jahren, und nur die ersten drei Jahre auf analogen Pulten, und bis jetzt gab es noch keine Konsole mit einem autentischen Analog-Sound, und mehr als das, mit dem Midas-Sound!"

Die XL8 erlaubt Gutierrez die Realisierung von noch komplexeren Monitor-Mixen, durch die Speicherung der Einstellungen, die dann für das folgende Konzert verbessert und perfektioniert werden können.

"Es begann recht einfach, mit 35 Eingängen, und rund 20 Mixe, und jetzt sind wir schon bei 56 Eingängen mit 38 Mixen - für eine Band mit sechs Elementen!", erklärt er. "Zum Beispiel: Ich mache einen einen Mix von allen Keyboards auf zwei Kanäle, so kontrolliere ich alle Keys mit einem Fader und falls irgend jemand mehr Keybords will geht dies sehr einfach; dennoch kann der Keybordplayer über einzelnen Kanäle verfügen und der Submix geht an alle anderen außer ihm."

Analog Front of House: Midas XL4

Die Band vertraut auf eine Kombination von In-Ear-Monitoren und Wedges mit Sidefills. Auch hier kann Gutierrez die Flexibilität, Leistunsfähigkeit und vielen Funktionen der XL8 ausnutzen. Der größte Teil der Inputs wird von den Gitarren belegt, ebenso wie Liam's Stimme, die in drei verschiedene Kanäle aufgesplittet wird: Monitore, In-Ears und Effekte. Die beiden letztgenannten Mixe werden mit Gates versorgt, hier kommen Onboard-Dynamics zum Zuge, um die Bühnengeräusche einzuschränken. Gutierrez benutzt auch die eingebauten Kompressoren der XL8 Konsole. "Über vier verschiedene Optionen von Kompressoren verfügen zu können bedeutet wieder einmal das diese Konsole einen Schritt voraus ist, und man kann zwischen ihnen einfach Live durch Knopfdruck herumschalten und wirklich den Unterschied hören, ohne Repatching oder das Laden eines Plug-Ins."

"Es gibt sehr viel Raum für Expansion und Flexibilität auf der XL8, das hat dazu geführt, das ich neue Wege versucht habe um bestimmte Dinge zu tun", fährt er fort. "Für mich sind die POP (Population) Gruppen, welche die Kanäle gruppieren und sie dann zur Verfügung stellen, eins der besten Dinge. Ich bin benutze auch oft die Area B für Songs, die Programmaufrufe haben; Ich habe eine Menge von Kanälen die über die gesamte Zeit griffbereit und ohne Probleme zugänglich sein müssen, und sie sind halt immer da in der Area B."

Bruce Johnstone und seine heißgeliebte XL4

Der FOH-Ingeniuer Bruce Johnstone (seit 1997 bei Oasis) hat mit einer XL4 begonnen und dann mit verschiedenen Digitalpulten gearbeitet, vor seiner Rückkehr zu Analog für diese Tour. "Oasis ist die perfekte Band für die XL4, ihre letzten Platten sind wirklich dreckig und fuzzy und komprimiert, so hätte ich ein digitales Pult nicht rechtfertigen können", sagt er. "Ich war wirklich gespannt darauf wie eine XL4 nach meiner Rückkehr vom digitalen wohl klingen würde. Für mich ist es 100% besser, wie Tag und Nacht. Ich merkte das digital mich vom Mixing ablenkte, ich war so damit beschäftigt Tasten zu drücken und auf Bildschirme zu schauen, dass der Sound zweitrangig wurde."

"Auf digitalen Pulten hatte ich immer bei den Drums Probleme, ich konnte sie nie richtig gut klingen lassen. Zurück auf der XL4 habe ich einfach die Bass-Drum hochgezogen und da war er, der Drum-Sound der mir gefehlt hatte! Mein Bauchgefühl ist, dass die XL4 die Neve der Zukunft werden wird. "

Die hier verwendeten Bilder sind exclusives Fotomaterial des ZioGiorgio Networks und stammen vom Oasis-Konzert in Bournemouth, am 21.10.08.

Mehr Infos:
www.midasconsoles.com
www.eviaudio.de
www.boschcommunications.com

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