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Osram Art Projects SEVEN SCREENS

14.11.09

Seit 2006 bereichern die SEVEN SCREENS, eine Videoinstallation auf LED-Screens, den öffentlichen Raum der Metropole München

Der Winter 2009/2010 gehört der faszinierenden Premierenarbeit der SEVEN SCREENS: Vom 10. November bis 21. April zeigt Osram die Videoarbeit reprojected des deutschen Künstlertrios Mader / Stublić / Wiermann aus dem Jahr 2006.

Osram ist sehr erfreut, dass die Sammlung der digitalen Werke der SEVEN SCREENS im Laufe der vergangenen Jahre stetig gewachsen ist. Nach drei Jahren mit wechselnden Neubespielungen ist es nun an der Zeit, den Turnus zu wechseln: Fortan gibt es jedes Jahr eine neue Bespielung und ein Projekt aus dem Sammlungsbestand.



„Die positiven Reaktionen aus der Bevölkerung“, so Kurator Christian Schoen, „haben uns darin bestätigt, auch frühere Arbeiten aus dem Sammlungsbestand zu zeigen, wie schon mvon Beginn an geplant war. So bekommt unser ´Publikum´ die Möglichkeit, seine Lieblingsarbeit wieder zu sehen.“ Demnach wird ab diesem Herbst die Premierenarbeit aus dem Jahr 2006 von dem deutschen Künstlertrio Mader / Stublić / Wiermann nochmals gezeigt."

Seit 2006 bereichern die SEVEN SCREENS den öffentlichen Raum der Metropole München.
Bis zu 30.000 Menschen passieren täglich die einzigartige Kunstplattform am Mittleren Ring.
Sieben Künstler haben bislang so unterschiedliche wie anregende Arbeiten entwickelt. Die
regionalen wie internationalen Reaktionen auf das einmalige Format sind überaus positiv. In
den ersten drei Jahre wurden jeweils zwei Künstler beauftragt, spezifische Projekte für diese
herausfordernde Videoplattform zu entwickeln, so dass bereits eine interessante Sammlung
unterschiedlichster Ansätze zustande kam.

So wird Osram ab Frühjahr 2010 die Neubespielung des international renommierten Filmemachers und Dokumenta-Teilnehmers Haroun Farocki eröffnen können.

Das Künstlertrio Holger Mader, Alexander Stublić (Medienkünstler) und Heike Wiermann (Architektin) (Berlin/Karlsruhe) setzten bereits mit der ersten Bespielung der OSRAM SEVEN SCREENS hohe Maßstäbe. Technisch versiert und künstlerisch anspruchsvoll reagierten sie auf die spezifischen Anforderungen der ungewöhnlichen Kunstplattform und loteten ihre Möglichkeiten aus. reprojected, so der Titel ihrer Arbeit, verwendet das Licht motivisch und als Ausdrucksmedium: Eine vermeintliche äußere Lichtquelle scheint als Spotlight die hohen Stelen zu treffen. Als wandere das Licht durch den Raum und treffe auf die hoch aufragenden, baulichen Elemente wird der Umraum, sogar indirekt die besondere Architektur des OSRAM Hauses, in die Wahrnehmung mit einbezogen. Für den Betrachter
entsteht der Eindruck einer Gleichzeitigkeit von urbanem und künstlichem Raum, in denen die Stelen als Schnittstellen agieren. In ihrer komplexen beidseitigen Programmierung suggerieren sie eine künstliche Realität. Sie liegt jedoch nicht jenseits, sondern inmitten unserer physischen Wirklichkeit. Die skulpturale Auffassung der Lichtstelen, die ortsspezifische Dramaturgie und die Konzentration auf das Licht, einhergehend mit einer engen formalen und inhaltlichen Verschränkung machen reprojected zu einer
herausragenden Arbeit.

OSRAM ART PROJECTS: SEVEN SCREENS, München
Die OSRAM ART PROJECTS integrieren neben der COLLECTION seit November 2006 die SEVEN SCREENS. In Letzteren wird mit Hilfe modernster LED-Technologie das Anliegen des Unternehmens realisiert, Licht und Kunst in Verbindung zu bringen. Leiter der OSRAM ART PROJECTS ist der Kunstwissenschaftler Dr. Christian Schoen, der sich als Kurator für aktuelle Kunst und neue Medien einen Namen gemacht hat und zudem das CIA.IS – Center for Icelandic Art in Reykjavík leitet.

Weitere Infos: www.osram.de

 

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