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Deutsche Jazzfestival 2005

23.11.05

Vom 7. bis 9. Oktober fanden über 3.000 Besucher den Weg in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks

Das Deutsche Jazzfestival in Frankfurt am Main ist das älteste in Kontinuität stattfindende Jazzfestival der Welt. Das 36. Festival vom 7. bis 9. Oktober 2005 stand unter dem Motto “Die Neuerfindung des Vertrauten. Jazz- und Rockklassiker – geschüttelt, nicht gerührt“. An diesen drei Tagen fanden über 3.000 Besucher den Weg in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks.


Foto: Norbert Klöppel

Deutsche und internationale Künstler wie die Big Band des Hessischen Rundfunks, Markus Stockhausen, Henry Grimes, Marc Ribot, Wollie Kaiser, Henri Texier, Steven Bernstein und John Medeski begeisterten mit ihren eindrucksvollen Konzepten und der kreativen Umsetzung des Mottos.

An jedem Abend des dreitägigen Festivals traten im Sendesaal des Hessischen Rundfunks drei Bands auf, deren Darbietungen live im Hörfunk übertragen wurden.

Uwe Afflerbach, der die Konzeption für die Beschallung des Festivals erstellt hat, beschreibt den Sendesaal des Hessischen Rundfunks und die besondere Aufgabenstellung: „Dieser Saal ist akustisch für klassische Produktionen ausgelegt und hat eine Nachhallzeit von 2,4 Sekunden. Um ein detailreiches Monitoring für komplexe Jazzmusik durchführen zu können, muss möglichst wenig von der PA auf der Bühne zu hören sein. Für die Übertragung im Hörfunk ist es wichtig, den Saal nicht unkontrolliert anzuregen um einen sauberen Ambienceton zu gewährleisten.“

In diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen des Hessischen Rundfunks erstmalig für CAMCO und NEXO entschieden. Diese Auswahl wurde auf Grund der hervorragenden technischen Eigenschaften des NEXO GEO Systems und der CAMCO Vortex getroffen. Das High-End Klangverhalten, die gezielte Abstrahlung in Verbindung mit der enormen Impulsfestigkeit und dem sehr natürlichen Klangverhalten in der Front und beim Monitoring haben überzeugt. Das auf den Einsatz von Delaylines komplett verzichtet werden konnte, hat die Gründe für eine Entscheidung zu Gunsten von CAMCO und NEXO abgerundet.

Nach der Veranstaltung war Uwe Afflerbach voll des Lobes: „Das Festival war ein maximaler Erfolg mit einem überaus überzeugenden Sound bei dieser Veranstaltungsreihe. Trotz der schwierigen Akustik und des Einsatzes sehr vieler Kondensatormikrofone gab es eine hohe Rückkopplungsfestigkeit. Die absolut gleichmäßige Lautstärke- und Klangverteilung im Saal und die große Zufriedenheit der Künstler bezüglich des Monitorsounds haben uns in unserer Entscheidung für CAMCO und NEXO bestätigt.

Verantwortliche Toningenieure bei der Veranstaltung:

FOH-Engineer: Dirk Platen

Monitor-Engineer: Björn Rosenberg

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